Weiterbildung zum Drohnenschutzbeauftragten (DMA) – Schwerpunkt Maritim
Drohnenschutz für Hafenanlagen und maritime Kritische Infrastrukturen
Der Zertifikatskurs vermittelt Sicherheitsverantwortlichen in Hafenanlagen und maritimen Kritischen Infrastrukturen praxisnahes Wissen zum Umgang mit Drohnenbedrohungen. Im Fokus stehen die Erkennung, Bewertung und rechtssichere Reaktion auf Drohnen unter realen Hafenbedingungen sowie die Integration rechtlicher Vorgaben wie ISPS, NIS2 und KRITIS. Die Teilnehmenden lernen, Risiken zu analysieren, effektive Prozesse zu etablieren, Human Factors zu berücksichtigen und die Zusammenarbeit mit Behörden zu organisieren. Ziel ist es, Hafenorganisationen resilient aufzustellen und im Ernstfall schnell, rechtssicher und handlungsfähig zu bleiben.
Die DIN SPEC 14027 „Corporate Security“ verlangt an jedem Standort angemessene technische, organisatorische und personelle Maßnahmen zum Themenkomplex Drohne sowie eine benannte, mit Kompetenzen ausgestattete Person für die Standortsicherheit. Die Weiterbildung qualifiziert genau diese Person.
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Ort:
ma-co maritimes competenzcentrum GmbH
Köhlbranddeich 30
20457 Hamburg
Partner:
Der Lehrgang findet in Zusammenarbeit mit der ma-co statt.
Termine
Weiterbildung Drohnenschutzbeauftragte (DMA) – Schwerpunkt Maritim
ma-co maritimes competenzcentrum
Köhlbranddeich 30, 20457 Hamburg
Zielgruppe
Sicherheitsverantwortliche in Hafenanlagen, Terminalbetreiber, Hafenbehörden, Betreiber maritimer Kritischer Infrastrukturen (z. B. Container- und Massengut-Terminals, Werften), Dienstleister im Hafen- und Objektschutz, ISPS-Verantwortliche (Port Facility Security Officers – PFSO), IT- und Facility-Manager in Hafenbetrieben sowie Vertreter von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben im maritimen Umfeld (z. B. Hafenaufsicht, Wasserschutzpolizei, Küstenwache), Verantwortliche von zivilen Sicherheitsdiensten im Bereich Liegenschafts- und Objektschutz.
Seminarziel
Vermittlung von Handlungsoptionen und Reaktionsmöglichkeiten bei Drohnenbedrohungen im Hafen- und maritimen Umfeld unter besonderer Berücksichtigung von Human Factors. Einordnung organisatorischer, rechtlicher und prozessualer Aspekte der Detektion und Bewertung von sowie die Reaktion auf Drohnenvorfälle in Hafenanlagen und angrenzenden Wasserflächen. Ableitung von Pflichten und Maßnahmen aus regulatorischen Vorgaben wie NIS2 und KRITIS-Dachgesetz sowie weiteren maritimen und luftrechtlichen Bestimmungen. Das Seminar bereitet auf die Evaluation von Detektionsmaßnahmen und die Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden vor – speziell für komplexe Hafeninfrastrukturen und maritime Betriebsabläufe.
Methodik
Interaktive Vorträge, Fallanalysen, Planspiele und Praxisbeispiele aus aktuellen Vorfällen im Bereich Drohnensicherheit, Live-Demonstrationen und eigenes Drohnenfliegen.
Abschluss
Alle Teilnehmenden erhalten ein Teilnahmezertifikat. Optional und ohne Aufpreis: Prüfung zur/zum Drohnenschutzbeauftragten (DMA) im Anschluss an Tag 2 (digital, ca. 2 Stunden). Mit bestandener Prüfung erhalten Sie das Zertifikat „Drohnenschutzbeauftragte/-r (DMA)“ mit persönlicher Registernummer und QR-Code, digital verifizierbar im DroneMasters-Register, und dürfen die Bezeichnung führen. Gültigkeit: 24 Monate. Grundlage ist die Prüfungsordnung der DroneMasters Academy.
Dauer: 1,5 Tage; im Anschluss an Tag 2 optional die Prüfung (ca. 2 Stunden).
Sprache: Deutsch
Dauer
Tag 1: 10:00 – 17:00 Uhr
Tag 2: 9:00 – 13:00 Uhr
Im Anschluss an Tag 2: optional Prüfung (ca. 2 Stunden)
Teilnahmegebühren
1.490,00 € netto (1.773,10 € brutto)
Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes:
890,00 € netto (1.059,10 € brutto)
inkl. Mittagessen